In einem weltweiten Netzwerk ist der Forex Devisenmarkt zu Hause, Banken und Broker sind die direkten Teilnehmer. Zu Beginn konnten nur die Banken den Handel mit verschiedenen Währungen durchführen, jetzt sind auch Spekulanten und private Investoren beteiligt. Die privaten Investoren können jedoch nur über Broker handeln. In Deutschland werden am häufigsten US-Dollar, Britische Pfund und Japanische Yen gehandelt. Durch Analyseinstrumente kann das Handeln genau geplant werden. Zeigen die Instrumente einen eindeutigen Trend, kann der Handel durchgeführt werden. Um das Risiko eines Verlustes zu vermeiden, wird der Handel an unsicheren Tagen ausgesetzt. Doch das muss genau beobachtet werden, da schon kleinste Veränderungen bei den heimischen Märkten zu starken Schwankungen führen können.

Da es nicht so einfach ist, zu bestimmen, wann eine Devise billig beziehungsweise teuer ist und ob der Wert weiter fallen (billig) oder steigen (teuer) wird, gibt es zwei Arten von Analyse: Die technische Analyse sagt aufgrund von Indikatoren, Charts und Oszillatoren die künftige Bewegung des Finanzinstruments voraus. Die Fundamentalanalyse sagt aufgrund von politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Faktoren und Angaben die künftigen Bewegungen des Finanzinstruments voraus. Diese Faktoren und Angaben können auf irgendwelche Art und Weise das Angebots- und Nachfrageniveau beeinflussen.
Die sich im Sekundentakt im zehntausendstel Stellenbereich ändernden Kurse werden von einem Trader beobachtet. Im Fachjargon wird diese vierte Stelle hinter dem Komma „pip“ genannt. Politische oder gesellschaftliche Ereignisse nehmen direkten Einfluß auf den Kurs der Währung des jeweiligen Landes. Die Banken haben jedoch aufgrund der schnellen Verkäufe der Positionen nur ein relativ kurzes Risiko zu tragen.