Forex Trading
Nachdem jahrelang der Aktien- und Futurehandel ein überdurchschnittliches Wachstum und eine weite Verbreitung verbuchen konnten, ist jetzt auch das Traden an der Foreign Exchange (Forex, auch Devisenmarkt genannt) im Kommen. Anfangs wurde der Devisenmarkt von großen internationalen Banken beherrscht, die nur großen Kunden den Zugriff auf den Forex Markt erlaubten. Mittlerweile kann jeder mit Internetzugriff mit Hilfe von Online-Handelsfirmen und speziellen Forex Trading Plattformen Zugriff auf den größten Finanzmarkt der Welt nehmen. Das Forex Trading ermöglicht dank starker Handelsschwankungen satte Gewinne, selbst während kurzer Anlagezeiträume. Forex Anlagen können stark gehebelt werden, was selbst mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen kann.
Um das Risiko des Geldverlustes zu reduzieren, empfiehlt es sich, einen Stop-Loss-Kurs festzulegen. Außerdem ist Money-Management das oberste Gebot, die Höhe des potenziellen Verlustes sollte vorher abgeklärt sein. Gewisse Vorsicht und überlegtes Handeln sind zwingend. Der Handel erfolgt 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche. Am Wochenende findet kein Handel statt. Die Möglichkeit, dass einzelne Broker den Kurs durch gezielt massives Kaufen und Verkaufen bestimmen, entfällt, da das Gesamtvolumen der Devisen zu groß ist. Die stärksten Währungen sind der amerikanische, kanadische und australische Dollar, der Euro, der Yen, das britische Pfund und der schweizerische Franken. Diese sieben Währungen sind die Tiefe und die Konzentration des Marktes. So ist der Trend einfacher zu analysieren und zu bestimmen, für den Neuling ist der Devisenmarkt einfacher zu überschauen. Pro Tag wird bis zu eine Billion Dollar umgesetzt. Circa 95 Prozent davon sind vom spekulativen Handel, große internationale Banken sind für die Mehrheit dieses Volumens verantwortlich.
