Neben einigen extra für den Forex Markt entwickelten Indikatoren gibt es in diesem Bereich auch so manchen Ableger der sich aus anderen Bereich heraus entwickelt hat. Zu diesen gehört sicherlich der so genannte Stochastik Indikator, welcher durch den Amerikaner G. Lane entwickelt worden ist. Doch um nun hierbei auch schon mit eigenen Berechnungen an den Markt zu gehen sollte man doch etwas von höherer Mathematik verstehen, denn ohne solche Kenntnisse ist ein schnelles, fehlerfreies Berechnen im Grunde genommen nicht möglich. Da hierbei bei Kursrutschen oder aber aber auch starken Anstiegen die jeweiligen Schlusskurse im Bereich der höchsten Spitze daraus liegen und zu finden sind, werden nun für die Berechnung dieses Indikators mehrere Kurse mit einbezogen. Es handelt sich dabei nun jeweils um den Eröffnungs, den Hoch und den Tiefkurs des Wertes bzw. eines bestimmten Indizes. Doch wieso sollte man sich als Anleger und Analyst nun eigentlich überhaupt die Mühe machen diesen Stochastik Indikator zu berechnen? Natürlich wegen der Gründe aus denen er auch berechnet wurde.

Dieser Indikator eignet sich nämlich besonders gut dafür so genannte Umkehr- und Trendwendepunkte aufzuspüren innerhalb von leichten Trends und Seitwärtsbewegungen. Liegt also nun einmal eine solche vor, so kann man auf diese Art und Weise eben Vorhersagen treffen wann der Markt nun von seinem Trendkanal in seitlicher Richtung ausbricht und eben einen neuen Trend begründet. Doch dies führt auch zu seiner großen Schwäche, nämlich während eines so genannten richtungslosen Börsenverlaufs. Im Verlauf eines solchen ist es nun nämlich so, dass der Stochastik Indikator nur eine sehr begrenzte Aussagekraft hat, so dass sich bei einem solchen Marktumfeld erfahrene Anleger häufig an anderen Indikatoren bedienen.