Als Anleger am internationalen Devisenmarkt sollte man sich auch einmal das Handelsgut mit dem man zu tun hat einmal genauer ansehen. Damit sind natürlich die unterschiedlichen Währungen gemeint, mit denen in Form von zusammenhängenden Währungspaaren gehandelt werden kann. Prinzipiell lässt sich hierbei eine Unterscheidung in zwei Gruppen treffen und zwar in die so genannten Major und in den Minors. Sieht man sich einmal das Handelsvolumen dieser beiden Währungsgruppen genauer an, so lässt sich festhalten, dass weit mehr als 90 Prozent des Gesamten Umsatzes am Währungsmarkt mit den Währungen im Major Bereich getätigt wird und das obwohl diese nur insgesamt 8 Währungen umfasst, während die Menge der Minors hierbei bedeutend größer ist und ausfällt. Die eigentliche Unterscheidung erfolgt dabei nach der Region bzw. des Landes aus dem die jeweilige Währung stammt. So kommen nur Währungen von Finanzstarken Märkten in die Gruppe der Majors ebenso wie die Währungen der aus Sicht der Wirtschaft gesehen gewichtigsten und stärksten Nationen.

Dies ist auch der Grund dafür, dass eben nur 8 Währungen hierzu zu zählen sind. Die beiden Schwergewichte sind dabei der US Dollar sowie der Euro, wobei jedoch auch der Schweizer Franken und der Japanische Yen in dieser Gruppe angesiedelt sind. Das nun mit diesen wenigen Währungen ein so hoher Anteil am Umsatz im Devisenmarkt gemacht werden kann überrascht nicht, denn die meisten der Minor Währungen sind beispielsweise bei den gehandelten Währungspaaren auch mit den Majors verknüpft und zudem entfallen alleine auf das Währungspaar Euro zu US Dollar knapp 30 Prozent des weltweiten Devisenumsatzes.